
EMPFÄNGER UNBEKANNT
Der Roman "Empfänger unbekannt" (oder "Adressat unbekannt", wie andere Übersetzungen schreiben,) der amerikanischen Journalistin Kressmann Taylor ist ein literarisches Meisterwerk von beklemmender Aktualität. Gestaltet als Briefwechsel zwischen einem Deutschen und einem amerikanischen Juden in den Monaten um Hitlers Machtergreifung zeichnet dieser Roman in bewegender Schlichtheit die dramatische Entwicklung einer Freundschaft.
In einer Besprechung der New York Timer Book Review hieß es: "Diese moderne Geschichte ist die Perfektion selbst. Sie ist die stärkste Anklage gegen den Nationalsozialismus, die man sich in der Literatur vorstellen kann." Die späte Veröffentlichung in Deutschland im Jahre 2000 kam einer literarischen Sensation gleich.
mit
Martin Schulze: Wolfgang Benninghoven
Max Eisenstein: Ulli Haussmann
Regie: Stephanie Kunz
Bühne: Matthias Moebius
Technik: Marina Siemens
Pressestimmen:
Die literarische Qualität des Textes und die ihrer Darstellung im Combinale Theater sollten über die inhaltliche und künstlerische Rezeption hinaus als Anregung für eine kritische Diskussion nicht nur vom „üblichen“ Theaterpublikum genutzt werden, sondern besonders auch von Schülergruppen . Es lohnt sich auf jeden Fall."
Lübeckische Blätter
"Am Lübecker Theater Combinale hat Stephanie Kunz mit einer starken Regieleistung den Text fein zwischen Lese- und Rollenspiel austariert, in dem die Schauspieler zwar die beiden Freunde darstellen, aber nicht völlig mit den Figuren verschmelzen. Eine Gratwanderung die hervorragend gelingt, wozu auch das Bühnenbild von Matthias Moebius beiträgt."
Kieler Nachrichten
"Einen Briefwechsel zu dramatisieren, ist keine leichte Aufgabe... Empfänger unbekannt funktioniert dennoch als Theaterstück. Und das ist der intensiven Sprache des Textes zu verdanken.
Vieles wird in diesem Stück nicht ausgesprochen und doch deutlich beim Namen genannt. Wie schnell die Politik ins Private eindringt, wie wenig sich der einzelne der Verantwortung entziehen kann, das transportieren die Schauspieler unaufdringlich und doch wirksam mit kleinen Gesten. Ein in seiner Kürze eindringlicher und sehenswerter Einakter, für den es bei der Premiere viel Applaus gab."
Lübecker Nachrichten
"Eigentlich ist diese Nazi-Thematik etwas, bei der jeder sagt, das kenn' ich schon. Aber das Combinale hat einen eigenen Ansatzpunkt dazu gefunden... Trotzdem oder gerade deswegen ist dieses Stück unter der Regie von S. Kunz sehenswert."
Ultimo

